Team

Dr. med.
Daniel Messiha

Leitungsteam

Miriam Rinke

Miriam Rinke

Nela Krizanovic

Friederike Engel

cand. Med.
Larissa Ott

Wissenschaftliche Schwerpunkte

Die Lungenarterienembolie ist ein häufiger und zugleich prognostisch relevanter kardiovaskulärer Notfall. Trotz etablierter Leitlinien bestehen weiterhin erhebliche Unsicherheiten in der individuellen Risikoeinschätzung, der Auswahl geeigneter Therapiestrategien sowie in der strukturierten Versorgung dieser Patientinnen und Patienten. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, diese klinischen Herausforderungen durch wissenschaftliche Ansätze systematisch zu untersuchen und neue diagnostische und therapeutische Konzepte in die klinische Anwendung zu überführen.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung und Validierung innovativer Verfahren zur Risikostratifizierung. Hierzu werden klinische Parameter, Bildgebung, Biomarker und Verlaufsdaten in integrativen Analysemodellen zusammengeführt. Insbesondere werden Methoden des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz eingesetzt, um prädiktive Modelle für Therapieentscheidungen und Outcomes bei akuten kardiovaskulären Notfällen, wie der Lungenarterienembolie zu entwickeln und im klinischen Alltag zu evaluieren.

Parallel untersucht die Arbeitsgruppe moderne interventionelle Therapieverfahren bei intermediär- und Hochrisiko Verlaufsformen der Lungenembolie. Dabei stehen katheterbasierte Strategien, deren Einbindung in differenzierte Behandlungspfade sowie deren Einfluss auf Hämodynamik und klinische Prognose im Fokus. Ziel ist es, evidenzbasierte Entscheidungsgrundlagen für den gezielten Einsatz der unterschiedlichen interventionellen Therapien zu schaffen.

Ein weiterer wissenschaftlicher Schwerpunkt ist die Analyse strukturierter Versorgungsprozesse in der kardiovaskulären Akutmedizin. Die Arbeitsgruppe nutzt prospektive Register, Real-World-Daten und klinische Kohorten, um diagnostische Abläufe, und interdisziplinäre Entscheidungsstrukturen zu untersuchen. Dadurch sollen bestehende Behandlungspfade weiterentwickelt und neue Modelle einer personalisierten, risikoangepassten Versorgung etabliert werden.

Die enge Verzahnung von klinischer Akutversorgung und Forschung ermöglicht es, Fragestellungen unmittelbar aus der Patientenversorgung abzuleiten und wissenschaftlich zu bearbeiten.

Die Arbeitsgruppe fördert aktiv wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie bietet ein strukturiertes Umfeld für Promotionsprojekte sowie Kooperationen mit klinischen und methodischen Partnern, insbesondere in den Bereichen interventionelle Akuttherapie und kardiovaskuläre Versorgungsforschung.

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Kontakt:

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Daniel Messiha

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