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So finden Sie uns!

Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie befindet sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen. Sollten Sie die Routenplanung selbst vornehmen wollen, dann schauen Sie unsere Wegbeschreibung oder benutzen Sie bitte folgende Postadresse:

Hufelandstr. 55 | 45122 Essen

Bleiben sie mit uns in Kontakt

Fax: +49 (201) 723 - 5480
Lageplan des Klinikums

Standort

24h-HERZINFARKT-HOTLINE

+49 (201) 723 - 83898

Termin-Hotline / Auskunft

+49 (201) 723 - 4848

24h Oberarzt-Hotline

+49 (201) 723 - 83897
Universitätsklinikum Essen

Das Herz im Takt

Das Team der Elektrophysiologie und Rhythmologie innerhalb der Klinik für Kardiologie und Angiologie am Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum am Universitätsklinikum beschäftigt sich mit der der Abklärung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Kontaktieren Sie uns

Ein Schwerpunkt unseres Zentrums für Elektrophysiologie und Rhythmologie ist die invasive und nicht-invasive Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen. Aufgrund der Entwicklung von neuen und effektiven Therapiemöglichkeiten, vor allem in den vergangenen Jahren, gewinnt die Elektrophysiologie zunehmend an Bedeutung. Neben nicht-invasiven Untersuchungen wie Ruhe-EKG, Langzeit-EKG, Ergometrie, transthorakaler und transösophagealer Echokardiographie zählt die interventionelle Elektrophysiologie (einschl. Ablationstherapie) sowie die invasive und nicht-invasive Devicetherapie zu unserem Leistungsspektrum.

Wir wollen den Menschen behandeln nicht nur das EKG

UNSER ZIEL, IST ES STETS DIE BESTE THERAPIE UND BETREUUNG INDIVUDUELL FÜR DEN PATIENTEN ANBIETEN ZU KÖNNEN, DARAN ARBEITEN WIR IMMER IM TEAM SOWOHL INNERHALB DER ABTEILUNG FÜR KARDIOLOGIE ALS AUCH INTERDISZIPLINÄR HIER AM UNIVERSITÄTSKLINIKUM.

Optimale Therapie

In unserer Rhythmusambulanz werden Patienten individuell untersucht und bezüglich Therapieoptionen beraten. Dabei arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen und im interdiszipliären Klinikteam.

Abklärung Arrhythmiesyndrome

Zu unserem Spektrum gehört auch die weiterführende Abklärung angeborener Arrhythmiesyndrome, die zum erhöhtem Risiko für maligne Herzrhythmusstörungen führen können.

Spezielle pharmakologische Testungen

Wir beraten Sie bezüglich genetischen Testungen und Therapieoptionen wie beispielsweise bzgl. implantierbaren Defibrillatoren (ICD).

Rhythmusambulanz

In unserer Rhythmusambulanz werden Patienten individuell untersucht und bezüglich Therapieoptionen beraten. Dabei arbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen und im interdiszipliären Klinikteam. So können wir mit Ihnen die optimale Therapie – sei es medikamentös oder interventionell – auswählen, stationäre Aunahmen planen und offene Fragen klären. Die Terminvergabe erfolgt telefonisch oder per Mail im Vorfeld; je nach Dringlichkeit auch kurzfristig.

Zu unserem Spektrum gehört auch die weiterführende Abklärung angeborener Arrhythmiesyndrome, die zum erhöhtem Risiko für maligne Herzrhythmusstörungen führen können. Dazu gehören z.B. das Long QT-Syndrom (LQTS) sowie das Brugada-Syndrom. In Deutschland gibt es jählich ca. 100.000 plötzliche Herztodesfälle, wovon ca. 1/5 ohne erkennbare Ursache auftreten. Den betroffenen Familienangehörigen bieten wir neben gängigen kardiologischen Untersuchungen wie EKG, Langzeit-EKG und Ultraschall des Herzens auch spezielle pharmakologische Testungen, wie beispielsweise den Ajmalin-Test, an. Wir beraten Sie bezüglich genetischen Testungen und Therapieoptionen wie beispielsweise bzgl. implantierbaren Defibrillatoren (ICD).

Welche Herzrhythmusstörungen behandeln wir?
Supraventrikuläre Herzrhythmusstörungen

Die häufigste supraventrikuläre – also aus dem Vorhof stammende – Rhythmusstörung ist das Vorhofflimmern: ab 70 Jahren ist ca. jeder 12. betroffen. Eine wirksame Behandlung ist die sogenannte Pulmonalvenenisolation (PVI), die eine Ablation der Lungenvenen impliziert. Weitere supraventrikuläre Tachykardien, die typischerweise mit Herzrasen einhergehen und wirksam mit Katherablationen therapiert werden können, sind:

Vorhofflattern
ektope atriale Tachykardie
AV-Knotenreentrytachykardie (AVNRT)
Wolff-Parkinson-White-Syndrom (WPW)
Ventrikuläre Herzrhythmusstörungen

Unser Spektrum umfasst zudem die Therapie von allen ventikulären – aus der Hauptkammer stammenden – Herzrhytmusstörungen. Wenn eine medikamentöse Therapie nicht zum gewünschten Erfolg führt, besteht die Möglichkeit einer Katheterablation. Neben ventrikulären Extrasystolen (=Extraschläge; VES) können so auch ventrikuläre Tachykardien (=lebensbedrohliche Herzrhytmusstörungen; VTs) wirksam verödet werden. Die Erfolgsaussichten einer Ablationstherapie bei ventrikulären Extrasystolen liegen z.B. je nach Lokalisation bei bis zu 90%.

Ventrikuläre Extrasystolen (VES)
Ventrikuläre Tachykardien (VT)
Bradykarde Rhythmusstörungen

Zu den bradykarden Rhythmusstörungen gehören die Herzrhythmusstörungen, bei denen das Herz zu langsam schlägt. Meist geht dies einher mit typischen Symptomen wie Schwindel, Bewusstlosigkeit oder eingeschränkte Leistungsfähigkeit.

Sinusknoten-Syndrom
Chronotrope Inkompetenz
AV-Blockierungen

Sollte die Indikation zu einer Schrittmacherimplantation bestehen werden wir, basierend auf der gefunden Ursache der bradykarden Rhythmusstörung, das dafür am besten geeignetste Schrittmacheraggregat ausgewählen und implantieren.

Um eine Herzrhythmusstörung adäquat therapieren zu können, sollte diese zuvor dokumentiert werden. Tritt eine Herzrhythmusstörung beispielsweise sehr selten auf, kann eine elektrophyisologische Untersuchung (EPU) zur Diagnostik notwendig sein. In der gleichen Sitzung kann oftmals eine Behandlung mittels Katheterablation erfolgen. Darunter versteht man die Verödung krankhafter Areale, die für die Rhythmusstörung verantwortlich sind. Wir verwenden dabei die modernsten 3D-Mapping-Systeme (z.B. High-Density-Mapping mit dem Rhythmia HDxTM– oder Confidence-Mapping mit dem CARTO®-3-System) sowie die neuste Katheter-Technologie wie Anpressdruckmessung, MiFi-Elektroden sowie die neueste Direct-Sense-Technologie. Des Weiteren bieten wir auch Kälte-basierte Verfahren mit der Cryo-Ballon-Ablation für Pulmonalvenenisolation an. weiterlesen …

Im Bereich der Device Therapie bieten wir die Implantation und Nachsorge aller gängigen Schrittmacher- und Defibrillator-systeme an. weiterlesen …

Die beste individuelle Therapie für den einzelnen Patienten zu finden, das ist unser Ziel!
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