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Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie befindet sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen. Sollten Sie die Routenplanung selbst vornehmen wollen, dann schauen Sie unsere Wegbeschreibung oder benutzen Sie bitte folgende Postadresse:

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Standort

Förderpreis für Herzinfarktforschung

Dr. med. Julia Pohl
Dr. med. Julia Pohl

189. Tagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Innere Medizin 2015
Nutzen für Patienten ist Qualität in der Medizin
27. – 28. November 2015 in Düsseldorf
Vorsitzender: Tschöpe

Dr. med. Julia Pohl, Assistenzärztin in der Klinik für Kardiologie (Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf), wurde im Rahmen der 189. Tagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Innere Medizin 2015 für ihre experimentellen Arbeiten auf dem Gebiet der Herzinfarktforschung mit dem Forschungspreis der Hans und Gertie Fischer-Stiftung ausgezeichnet.

Im Rahmen der Jahrestagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Innere Medizin wird jährlich der Förderpreis der Hans und Gertie Fischer-Stiftung für die beste aus dem deutschsprachigen Raum eingereichte Arbeit verliehen. Die ausgezeichnete Arbeit trägt den Titel „Targeted intracellular accumulation of macrophage migration inhibitory factor in the reperfused heart mediates cardioprotection“ und wurde im Mai 2015 in der Fachzeitschrift für Herz-Kreislauferkrankungen Thrombosis and Haemostasis publiziert. In der Arbeit wurde erstmals gezeigt, dass eine gezielte Modifikation des Proteins Macrophage Migration Inhibitory Factor (MIF) dessen protektive Wirkung im Myokardinfarkt steigert, indem die MIF-Ausschüttung aus der Herzmuskelzelle verringert wird. Das vermehrt in der Herzmuskelzelle verbliebende MIF konnte die zu diesem Zeitpunkt entstehenden Reaktiven Sauerstoffspezies signifikant verringern. Insgesamt konnte somit ein neuer Mechanismus zur Kardioprotektion nach einem Herzinfarkt identifiziert werden. Diese Modulation der MIF-Sekretion und die dadurch resultierende Steigerung der kardioprotektiven Eigenschaften im Rahmen des Myokardinfarktes bilden einen grundlegenden Mechanismus für zukünftige therapeutische Konzepte zur Verringerung des Ischämie- und Reperfusionsschadens. Die Arbeit von Pohl und Mitarbeitern aus der Forschungsgruppe der Klinik für Kardiologie steht im Kontext mit den langjährigen Untersuchungen zum myokardialen I/R-Schadens der Arbeitsgruppe.

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