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So finden Sie uns!

Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie befindet sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen. Sollten Sie die Routenplanung selbst vornehmen wollen, dann schauen Sie unsere Wegbeschreibung oder benutzen Sie bitte folgende Postadresse:

Hufelandstr. 55 | 45122 Essen

Bleiben sie mit uns in Kontakt

Fax: +49 (201) 723 - 5480
Lageplan des Klinikums

Standort

Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien)

Was ist eine Koronare Herzkrankheit?

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Krankheit der Herzkranzgefäße, der Adern, die das Herz mit Blut versorgen. Sie entwickelt sich in einem schleichenden Prozess und ist oft lange unbemerkt. Die KHK zählt weltweit zu den häufigsten Herzerkran-kungen.
80-90% der koronaren Herzkrankheiten sind auf den heutigen Lebensstil zurückzu-führen:

  • falsche Ernährung (zu viele Kalorien, zu viel Fett, zu viel Zucker)
  • zu wenig Bewegung
  • Rauchen
  • Stress

Terminvereinbarung

Mo. – Fr. von 8.00 – 16.00 Uhr
Tel.: +49 (201) 723 4850
Fax: +49 (201) 723 6737
E-Mail: herzkatheter(at)uk-essen.de
24h-Hotline: +49 (201) 723 83896
Spezialambulanz

Welche Risikofaktoren gibt es?

Eine Vielzahl der koronaren Herzkrankheiten sind auf Risikofaktoren zurückzuführen. Man unterscheidet beeinflussbare und nicht beeinflussbare Risikofaktoren
Beeinflussbare Risikofaktoren:

  • hoher Blutdruck
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Fettstoffwechselstörungen (Cholesterin)
  • Diabetes
  • Rauchen
  • Stress

Nicht beeinflussbare Risikofaktoren:

  • Alter
  • genetische Veranlagung (Herzinfarkte in der Familie)
  • Geschlecht

Wie bemerke ich eine Koronare Herzkrankheit?

Angina-Pectoris-Beschwerden (Brustenge/Atemnot) treten meist erst auf, wenn ein Herzkranzgefäß mehr als 70% verengt ist.
Typische Beschwerden sind ein Druck, Engegefühl oder Schmerzen in der Brust, die auch mit Atemnot einhergehen können. Die Atemnot kann auch allein auftreten. Die Schmerzen können in Arme, Schulterblätter, Hals, Unterkiefer oder Oberbauch ausstrahlen.

Wann treten die Beschwerden auf?

Die Schmerzen und/oder Atemnot treten unter Belastung auf, wenn das Herz mehr Sauerstoff benötigt, und verschwinden, wenn die Belastung aufhört. Solche Belastungen sind:

  • Körperliche Anstrengung:
  • Treppen steigen,
  • Rennen z.B. zum Bus,
  • schwere Taschen tragen.
  • Kälte
  • seelische Belastung

Wenn der Brustschmerz bei minimaler Belastung oder in Ruhe auftritt, kann der Herzinfarkt Weiterleitung an Herzinfarkt, unmittelbar bevorstehen (instabile Angina Pectoris).

Wie wird die Diagnose einer Koronaren Herzkrankheit gestellt?

Im Vordergrund steht die Anamnese (Gespräch mit dem Arzt) mit Schilderung der Beschwerden und Risikofaktoren, sowie die körperliche Untersuchung durch den Arzt

Weiterhin erfolgen folgende diagnostische Maßnahmen:

  • EKG
  • Belastungs-EKG
  • Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie)
  • In Einzelfällen sind weitere Untersuchung wie z.B. eine Stressechokardiographie notwendig.

Beweisend ist in der Regel die Herzkatheteruntersuchung mit Darstellung der Herzkranzgefäße (Koronarangiographie) Weiterleitung, die notwendig ist zur Einschätzung des Schweregrades der KHK und zur Festlegung der optimalen Therapie. Der Herzkatheter wird von dem Handgelenk oder der Leistenbeuge, über die Arterie zum Herzen geschoben. Mit Hilfe von Kontrastmittel werden die Herzkranzgefäße dargestellt.

Wie wird die KHK therapiert?

Neben der Lebensstiländerung mit Optimierung der Risikofaktoren, spielt die medikamentöse Therapie eine wichtige Rolle. Wenn eine Atherosklerose im Frühstadium erkannt wird, können Arzneimittel wie Nitrate, Betablocker, Kalzium-Kanal-Blocker, Aspirin oder Cholesterinsenker (Statine) verschrieben werden. Diese Arzneimittel können den Krankheitsverlauf verlangsamen oder Symptome lindern.
Mittels Herzkatheter ist eine minimalinvasive Therapie der KHK möglich. Mit Hilfe von Kathetertechnik werden Engstellen in den Herzkranzgefäßen aufgedehnt (Ballondilatation) und durch ein filigranes Metallgitter (Stent) gestützt.
In manchen Fällen ist eine chirurgische Bypassoperation notwendig. Bei der By-passoperation wird der Brustkorb durch die Durchtrennung des Brustbeins eröffnet. Der Patient wird an die Herz-Lungen-Maschine angeschlossen, die vorübergehend während der Anlage der Bypässe die Pumparbeit des Herzens und die Atemarbeit der Lunge übernimmt.

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