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So finden Sie uns!

Das Westdeutsche Herz- und Gefäßzentrum Essen mit der Klinik für Kardiologie und Angiologie befindet sich auf dem Gelände des Universitätsklinikums Essen. Sollten Sie die Routenplanung selbst vornehmen wollen, dann schauen Sie unsere Wegbeschreibung oder benutzen Sie bitte folgende Postadresse:

Hufelandstr. 55 | 45122 Essen

Bleiben sie mit uns in Kontakt

Fax: +49 (201) 723 - 5480
Lageplan des Klinikums

Standort

Erkrankungen der Aorta (Hauptschlagader)

Was ist eine Erkrankung der Aorta (Hauptschlagader)?

Erkrankungen der Aorta (Hauptschlagader) sind vielfältig und können lebensgefährlich sein. Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Bluthochdruck und erhöhte Cholesterin- und Fettwerte begünstigen das Auftreten einer Gefäßverkalkung, welche bevorzugt die absteigende Aorta im Bauchraum (Aorta descendens) betrifft.
Auch Bindegewebserkrankungen wie z.B. das Marfan-Syndrom oder Fehlbildungen der Aortenklappe (bikuspide Aortenklappe) begünstigen das Auftreten von Erweiterungen der Aorta. Die Gefahr bei Erweiterungen der Hauptschlagader (Aneurysma) ist, dass ab einer gewissen Größe die Wandspannung stark zunimmt und bei verminderter Elastizität der Gefäßwand der Blutdruck nicht abgefedert werden kann. Entsprechend kann es bei einem plötzlichen Blutdruckanstieg z.B. durch körperliche oder seelische Belastungen zu einem Einriss der Gefäßwand kommen.
Bei einem vollständigen Einriss entsteht meist eine lebensbedrohliche Blutung, während es bei einem Einriss nur der inneren Gefäßwand zu einem Bluteinstrom in die Gefäßwand kommt. Dadurch werden die Gefäßwandschichten voneinander getrennt, und es entstehen zwei Gefäßinnenräume, in denen das Blut strömt. Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Aortendissektion.

Terminvereinbarung

Mi. von 09.00 – 16.00 Uhr
Tel.: +49 (201) 723 4865
Fax: +49 (201) 723 6737
E-Mail: aortenerkrankungen(at)uk-essen.de
24h-Hotline: +49 (201) 723 83890
Spezialambulanz

Behandlungsspektrum

  • Stenting der A. descendens bei Aortendissektion, intramuralem Hämatom oder penetrierendem Aortenulkus
  • Notfallmäßige Versorgung von Typ-A-Dissektionen und gedeckten Aorten-rupturen im Rahmen des Essener Hybrid-Konzeptes
  • Hybride Stentversorgung der Aorta im Rahmen von chirurgischen Eingriffen in Kooperation mit der Klinik für Thorax- und Kardiovaskuläre Chirurgie
  • Aortensprechstunde zur Langzeitkontrolle bereits behandelter Patienten
  • Betreuung von Patienten mit Bindegewebserkrankungen (z.B. Marfan-Syndrom, Loeys-Dietz-Syndrom)
  • Screening von Angehörigen von betroffenen Patienten nach vorliegenden Aortenerkrankungen
Das zeigt eine gedeckte Aortenruptur (A: CT-Darstellung vor Stentversorgung, C: Aortographie vor Stentversorgung). Der Patient erhielt eine minimal-invasive durchgeführte Stentversorgung der Aorta (B: CT-Darstellung nach Stentversorgung, D: Aortographie, E: 3-dimensionale CT-Rekonstruktion zeigt den korrekt einliegenden Aortenstent).
Das zeigt eine gedeckte Aortenruptur (A: CT-Darstellung vor Stentversorgung, C: Aortographie vor Stentversorgung). Der Patient erhielt eine minimal-invasive durchgeführte Stentversorgung der Aorta (B: CT-Darstellung nach Stentversorgung, D: Aortographie, E: 3-dimensionale CT-Rekonstruktion zeigt den korrekt einliegenden Aortenstent).

Wer ist das Aortenerkrankungen-Team der Klinik für Kardiologie?

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